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21.01.2009
Institut für E-Business erarbeitet in neuer Studie die Einsatzmöglichkeiten mobiler Dienste im ländlichen Raum
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Auf einer Pressekonferenz in der FH Brauschweig/Wolfenbüttel stellten der Dekan der Brunswick European Law School, Prof. Dr. Matthias Pierson, Institutsleiter Prof. Dr. Reza Asghari, die beiden Samtgemeindebürgermeister Dr. Arne Pautsch (Sickte) und Andreas Memmert (Schladen) sowie der Landtagsabgeordnete Frank Oesterhelweg (v.l.) das Konzept der Studie gemeinsam vor.

Prof Dr. Reza Asghari: „Mit unserer wissenschaftlichen Arbeit untersuchen wir, welche mobilen Internetdienste helfen, die Wettbewerbsfähigkeit ländlicher Kommunen gegenüber den Städten zu steigern.“

Wolfenbüttel, 21.01.2009 - Das niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung vergibt im Rahmen einer außerordentlichen Landesförderung den Auftrag an die Samtgemeinden Schladen und Sickte im Landkreis Wolfenbüttel gemeinsam mit dem Institut für E-Business an der FH Braunschweig/Wolfenbüttel ein Konzept zur Stärkung des ländlichen Raums durch die Einsatzmöglichkeiten von kabellosem Breitbandinternet zu entwickeln.

Ein schneller breitbandiger Internetanschluss ist wirtschaftlicher Standortfaktor. Viele „weiße Flecken“ gerade im ländlichen Bereich, führen zu Wettbewerbsnachteilen für kleine Kommunen.

Ein entscheidender Faktor ist es, neben der Bereitstellung der technischen Infrastruktur, mögliche Anwendungsszenarien und Einsatzgebiete zu untersuchen. „Das mobile Internet bietet ganz neue Möglichkeiten für die Gesellschaft. Wir wollen mit Hilfe dieser Studie einen Masterplan für den Einsatz von M-Business und M-Government bereitstellen“, so Prof. Dr. Reza Asghari. Dabei sollen weltweit im Einsatz befindliche Lösungen zusammengetragen und hinsichtlich Ihres wirtschaftlichen Potenzials untersucht werden. „Darüber hinaus werden wir mit verschiedenen Zielgruppen in den Partnerkommunen eigene Ideen in Workshops entwickeln und einbringen“, so Prof. Asghari weiter. Nach Auffassung des Professors für Betriebswirtschaftslehre, Internetökonomie und E-Business ist eine systematische Vorgehensweise entscheidend.
Dieses sieht der CDU-Landtagsabgeordnete Frank Oesterhelweg genauso: „Ziel ist es nicht, neue Spielzeuge für Bürgermeister zu entwickeln, sondern wissenschaftlich zu untersuchen, welche Lösungen wirtschaftlich sinnvoll genutzt werden können“. Der Abgeordnete setzte sich auf Landesebene für das Projekt ein, um das Thema Breitbandversorgung in Süd-Ost-Niedersachsen weiter voranzutreiben.

Das Institut für E-Business arbeitet bereits seit Jahren mit den beteiligten Kommunen an innovativen E-Government-Lösungen. „Die FH Braunschweig/Wolfenbüttel ist eine Denkfabrik, in der nicht nur Wissen produziert, sondern auch in die Praxis transferiert wird. Auch wir Kommunen profitieren davon unmittelbar“, so Samtgemeindebürgermeister Andreas Memmert. Der mobile Datenaustausch bietet auch der öffentlichen Verwaltung ein enormes Einsparpotenzial, welches es zu untersuchen gilt. Dieses sieht Dr. Arne Pautsch als Samtgemeindebürgermeister in Sickte ähnlich: „Die Verwaltung redet in vielerlei Hinsicht über Vernetzung und Interaktion, dabei ist jedoch die Umsetzung in die Praxis entscheidend!“.

Hoch erfreut zeigte sich auch der Dekan der Brunswick European Law School, Prof. Dr. Matthias Pierson, über das innovative Projekt. „Der neue Forschungsauftrag berücksichtigt die neuesten technologischen Entwicklungen und passt damit unmittelbar in die Aktivitäten des Fachbereichs, die stets am Puls der Zeit liegen sollen“.

Die Pressekonferenz ist der Auftakt für die Durchführung der wissenschaftlichen Untersuchung von Prof. Dr. Reza Asghari und seinem Team. Für die Durchführung der umfassenden Studie ist der Zeitraum eines Jahres veranschlagt. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.institut-e-business.de .


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