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01.12.2008
Aufsatz: Die EU-Dienstleistungsrichtlinie als Motor der Verwaltungsmodernisierung
Zoom (5KB)

Mit der Umsetzung der Europäischen Dienstleistungsrichtlinie wird sich das Gesicht der öffentlichen Verwaltung in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union nachhaltig verändern. Der weite Dienstleistungsbegriff des Art. 50 EGV erfasst zentrale Bereiche des wirtschaftsrelevanten Verwaltungsrechts und macht mehr als bislang Anpassungen der nationalen Rechtsordnungen erforderlich. Durch die Pflicht der Richtlinie, alle dienstleistungsrelevanten Verwaltungsverfahren elektronisch abzuwickeln, wird auch und gerade dem Reformansatz des E-Government neue Schubkraft verliehen. Der durch die Richtlinie ausgelöste Modernisierungsbedarf wird in diesem Beitrag aus juristischer und ökonomischer Perspektive behandelt.

Erläutert wird u.a. das Prinzip des sog. einheitlichen Ansprechpartners aus Art. 6 EU-DLR, welches für eine Beschleunigung und Vereinfachung von Verwaltungsverfahren sorgen soll. Außerdem werden Entwicklungsmöglichkeiten des E-Governments in der öffentlichen Verwaltung aufgezeigt, darüber hinaus auch die Bedeutung des Datenschutzrechts im rahmen dieser Entwicklung.

Autoren: Reza Asghari/ Arne Pautsch

Der Artikel ist in der Fachzeitschrift "Deutsche Verwaltungspraxis", Heft 12, Dezember 2008 erschienen.

Weitere Informationen und Bezug unter: http://www.deutsche-verwaltungs-praxis.de/

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