Aktuelles
27.05.2010
Neue Studie: Einsatz mobiler Internetanwendungen bietet ländlichen Räumen Chancengleichheit in der Konkurrenz mit Städten
Ministerin Astrid Grotelüschen (3.v.l.) nimmt die Studie von Prof. Dr. Reza Asghari (2.v.l.) sowie Frank Oesterhelweg MdL (2.v.r.) und den beiden Samtgemeindebürgermeistern Dr. Arne Pautsch (r.) und Andreas Memmert (l.) in Hannover
Neue Studie des Instituts für E-Business an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften beschreibt Potenziale und zeigt Einsatzfelder in Wirtschaft, Gesundheitswesen und der kommunalen Verwaltung auf.
Wolfenbüttel/Hannover. Unter dem Titel „Wachstumschancen ländlicher Räume durch den Einsatz des mobilen Internets – Konzept zur nachhaltigen Stärkung ländlicher Regionen in Niedersachsen durch Integration innovativer, breitbandbasierter Applikationen“ präsentierten die Wolfenbütteler Forscher rund um Prof. Dr. Reza Asghari nun die Ergebnisse einer umfassenden Untersuchung der Entwicklungsperspektiven durch den Interneteinsatz für ländliche Gebiete in Niedersachsen gemeinsam mit der niedersächsischen Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung, Astrid Grotelüschen in Hannover. „Wir möchten den Entscheidungsträgern der Kommunen und Ländern, ein Instrument in die Hand zu geben, das sie in die Lage versetzt, die Signifikanz des Mobile Business bzw. Mobile Government zu erkennen und Ihnen darüber hinaus als Kompass für die Realisierung von mobilen Diensten dient.“, erklärt Institutsleiter Prof. Dr. Reza Asghari zu den Zielen der Studie, die jetzt als E-Book bezogen werden kann.
In Auftrag gegeben wurde die Studie von den beiden Samtgemeinden Schladen und Sickte im Landkreis Wolfenbüttel im Rahmen einer außerordentlichen Landesförderung durch das niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung, um ein Konzept zur Stärkung des ländlichen Raums durch den Einsatz von kabellosen Breitbandinternet zu entwickeln. Besondere politische Unterstützung erhielten die beiden Kommunen durch den CDU-Landtagsabgeordneten Frank Oesterhelweg, der sich für die Vergabe des Forschungsauftrag nach Wolfenbüttel einsetzte: „Durch die einmal mehr gelungene Verknüpfung von Politik, Verwaltung und angewandter Forschung konnten wir in Wolfenbüttel nun ein innovatives Projekt abschließen, welches aufzeigt, warum die Verfügbarkeit von breitbandigem Internet für uns unverzichtbar ist.“
Hierfür wurden weltweit eingesetzte Anwendungen recherchiert und evaluiert. Insgesamt wurden 111 mobile Anwendungen in die Studie aufgenommen, Workshops durchgeführt, Fallstudien erarbeitet und eine Befragung von Handwerksunternehmen mit der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade durchgeführt. „Aktuell beschäftigen wir uns damit, wie wir die weißen Flecken in der Breitbandversorgung technisch schließen können, die sozioökonomischen Auswirkungen der neuen Möglichkeiten durch das Internet wurden bislang noch nicht betrachtet.“, stellt Samtgemeindebürgermeister Andreas Memmert zu den Ergebnissen der Studie fest. „Die M-Business, E-Government und neue Formen der Wirtschaftsförderung – die Ergebnisse zeigen auf, dass wir in Politik und Verwaltung durchaus noch einige Arbeit vor uns haben. Diese Herausforderung nehmen wir aber im Landkreis Wolfenbüttel gerne an, zumal die Studie einige interessante Projektideen liefert, mit denen wir nun auch starten können. “, berichtet Samtgemeindebürgermeister Dr. Arne Pautsch abschließend.
Eine Kurzzusammenfassung der Ergebnisse kann auf der Webseite des Instituts für E-Business kostenlos heruntergeladen werden. Die komplette Studie kann auch als E-Book über das Institut für E-Business gegen eine Schutzgebühr i.H.v. 25,00 EUR ab sofort bezogen werden. Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit: www.institut-e-business.de
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