Presse

14.05.2009 Digitalisierung von Büchern

WOLFENBÜTTEL. Auf Einladung von Reza Asghari vom Institut für Entrepreneurship (Unternehmertum) der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel referierte Stefan Keuchel (40), Sprecher von Google Deutschland über die Geschichte von Google. Mit ihm sprach Redakteurin Stephanie Peißker:

Herr Keuchel, die Herzog-August-Bibliothek schafft es in Ihrer Suchmaschine auf 138000 Einträge in 0,21 Sekunden. Wie funktioniert das?

Wir haben weltweit das größte Computernetz. Früher suchten die Maschinen nach der Häufigkeit eines Begriffs, heute gehen wir nach Links. Je mehr Links, desto höher die Referenz und Relevanz des Begriffs. Geschwindigkeit und Qualität machen den Erfolg aus.

Können Sie sich vorstellen, Teile oder den ganzen Bestand der Herzog-August-Bibliothek einzuscannen und im Internet allen Nutzern zugänglich zu machen?

Die Google-Buchsuche ist ein faszinierendes Projekt. Wir wollen alle Bücher der Welt digitalisieren, um sie allen Menschen zugänglich zu machen. Wir hätten großes Interesse daran, alle Bücher der Herzog-August-Bibliothek zu digitalisieren.

Was raten Sie Existenzgründern?

Sie sollten eine gute Idee und Passion haben. Und sie sollten ehrgeizig sein, ihre Vision umzusetzen. Sie müssen Leute überzeugen und dürfen sich nicht entmutigen lassen.
  Braunschweiger Zeitung, Wolfenbuettel, 14. Mai 2009, Seite 37 © Braunschweiger Zeitungsverlag, 2005

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